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Hoch zu Ross die Natur erkunden E-Mail
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Unter allen Reitweisen hat das Freizeitreiten den größten Stellenwert und ist der Sammelbegriff für das Reiten in der freien Natur (als Gegenpol zum Dressur- oder Springreiten).

Grüne Wiesen, murmelnde Bäche, schattige Wälder und der ein oder andere Pferd und Reiter fordernde Bergparcours laden zu abwechslungsreichen Ausritten ein.

Mehrstündige, geführte Touren zu schönen Ausflugszielen ergänzen das Angebot für den Pferdefreund und auch ein Picknick mit Pferden gehört sicher zu einem nicht alltäglichen Erlebnis.

Die besten Angebote zum Freizeitreiten finden Sie hier

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Freizeitreiten und Freizeitreiter sind einerseits Sammelbegriffe für das Reiten in der freien Natur, andererseits bezeichnet Freizeitreiten eine ganz spezifische Haltung dem Pferd gegenüber und einen entsprechenden Umgang mit dem Pferd.
Als Vorläufer des heutigen "Freizeitreiters" kann man wohl den "Herrenreiter" (unabhängig vom Geschlecht) bezeichnen. Im Gegensatz zu Berufsreitern, wie Cowboys oder Vaqueros, Kavalleristen, Meldereitern etc. ging es ihm lediglich um das mit der Reiterei verbundene Vergnügen. Turniere waren damals den Offizieren vorbehalten. Erst mit dem allgemeinen Wohlstand nach dem II. Weltkrieg und der Freigabe von Turnieren für Privatleute konnte eine Reitszene entstehen, die die Grundlage sowohl für den heutigen Turniersport als auch für das heutige Freizeitreiten legte.

Freizeitreiten als Bewegung derer, die sich außerhalb des Turniersports mit einem natürlichen Umgang und der artgerechten Haltung befassen, ist in den 1960er Jahren entstanden, parallel mit der Wiederentdeckung der auch von Erwachsenen reitbaren Robustpferde- und Ponyrassen, besonders des Islandpony, in Kontinentaleuropa. In der Folge nahm auch die Verbreitung anderer Pferderassen und auch Kreuzungszuchten in Deutschland für das Freizeitreiten stark zu.
Charakteristisch für das Freizeitreiten ist der Anspruch der Reiter,
-pferdegerecht zu reiten
-die Pferde artgerecht zu halten und zu versorgen
Reiten wird als Freizeitbeschäftigung betrachtet, die nicht nur dem Menschen gefallen, sondern auch dem Pferd gerecht werden soll. Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd, und die Achtung der Natur haben dabei eine besondere Bedeutung.

Turniere und Erfolge sind eher unwichtig. Es gibt aber durchaus Freizeitreiter die hohe Leistungen erbringen z.B. beim Distanzreiten, Tölt-Turnier mit Islandpferden, Westernturnier, extremen Wanderritten, in der Freiheitsdressur oder in der Zucht.
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