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Reiterferien ohne Begleitung der Eltern, bei denen das Pferd den Tagesablauf bestimmt, sind für alle ein unvergessliches Erlebnis.
Viele familienfreundliche Reitbetriebe haben sich auf die ganztages Betreuung und die reiterliche Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert.
Für Kinder und Jugendliche wird ein abwechslungsreiches Programm geboten mit Kutschfahrten, Ausritte, Spiele, Lagerfeuer, usw...
Jedes Kind erlernt den Umgang mit dem Pferd, sowie die Grundlagen des Reitens. Daneben bleibt viel Zeit für Spiel, Spass, Abenteuer und Erholung. Die besten Angebote zu Reiterferien für Kinder finden Sie hier
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Fragenkatalog zum Thema Reiterferien für Kinder
Ab welchem Alter sind Reiterferien empfehlenswert?
Was gibt es für verschiedene Angebote?
Was sollte man vor der Buchung beachten?
Wer sollte den Reitunterricht leiten?
Wie sollten die Pferde ausgebildet und gehalten werden?
Was sollte man machen, wenn der Unterricht schlecht ist und die Pferde nicht gut geritten, bzw. versorgt werden?
Was sagt das FN-Kennzeichnungssystem für Vereine und Betriebe aus?
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Ab welchem Alter sind Reiterferien empfehlenswert?
Wenn die Kinder Ferien ohne Eltern machen, dann sollten sie etwa acht Jahre alt sein und
schon über etwas Reiterfahrung verfügen. Dann sind Ponyferien mit gleichaltrigen Kindern eine tolle Sache. Bei kleineren Kinder ist ein gemeinsamer Reiterurlaub mit den Eltern oder
einem älteren Geschwisterkind sicher ratsamer. Die meisten Reiterhöfe bieten Reiterferien
für Kinder von 8 bis 14 oder 16 Jahren an, einige auch bis 18 Jahren.
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Was gibt es für verschiedene Angebote?
Das Angebot an Reiterferien im Allgäu für Kinder ist sehr groß und reicht vom kleinen Ponyhof ohne Reithalle, aber mit individueller Betreuung, bis zum schicken Reiterzentrum und einem Angebot von verschiedenen Lehrgängen für Reiter aller Leistungsklassen und Altersgruppen. Einige Ferienhöfe haben sich auf bestimmte Pferderassen spezialisiert wie zum Beispiel Haflinger, Isländer oder Tinker. Andere auf bestimmte Reitweisen wie das Western- oder Gangpferdereiten. Auf vielen Ponyhöfen geht es oft ins Gelände (meist auch ohne Sattel), andere haben sich auf Dressur- oder Springreiten spezialisiert. Es gibt Höfe, die Massenunterkünften gleichen mit 70 oder mehr Betten, oder wiederum kleine Pensionen, in denen Kinder sehr familiär betreut werden. Einige Betriebe bieten ein umfangreiches Begleitprogramm (Lagerfeuer, Schnitzeljagd, Nachtwanderung, schwimmen gehen etc.), andere legen den Schwerpunkt auf individuelle Einzelreitstunden. Nicht auf jedem Reiterhof bekommen die Kinder auch ein eigenes Pferd oder Pony für die Ferien zugeteilt. Manchmal müssen sich mehrere Kinder ein Pferd teilen. All dies hat Vor- oder Nachteile, die die Eltern am besten gemeinsam mit den Kinder vorher besprechen, sonst sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Das eine Kind fühlt sich wohl in großen Gruppen mit viel Action, das andere möchte lieber mehr Familienanschluss. Auf einigen Höfen kann auch das eigene Pferd mitgebracht werden.
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Was sollte man vor der Buchung beachten?
Du hast alle Angebote von "Reiterferien im Allgäu" angeschaut und kannst Dich gar nicht entscheiden? Dann überlege Dir, was Du von Reiterferien erwartest! Eher Spiel und Spaß rund ums Pferd, oder möchtest Du vielleicht doch lieber ein FN-Reitabzeichen erwerben und noch besser Reiten lernen? Welche Pferderasse wolltest Du schon immer mal ausprobieren? Willst Du lieber in einem großen Schlafsaal übernachten, oder in kleineren Mehrbettzimmern? Gehst Du gerne ins Gelände und liebst lange Ausritte oder möchtest Du unbedingt mal ein gutes Dressurpferd reiten? Unser Tipp: Schau Dir den Reiterhof wenn möglich vorher mit Deinen Eltern an und lasse Dir den Betrieb zeigen. Du siehst schon vorher, ob alles einen gepflegten Eindruck macht und die Pferde gut gehalten werden. So erspart man sich Enttäuschungen
Wer sollte den Reitunterricht leiten?
Ein qualifizierten Reitlehrer sollte für den Reitunterricht verantwortlich sein. Das kann ein Berufsreiter sein, also jemand der das Reiten richtig als Beruf gelernt hat (Pferdewirt, Pferdewirtschaftsmeister) oder ein Amateurausbilder, diese heißen Trainer C, B oder A - je nach Ausbildungsstand.
Wie sollten die Pferde ausgebildet sein und gehalten werden?
Die Ferienhofpferde und -ponys sollten gut ausgebildet sein und regelmäßig von guten
Reitern, bzw. den Ausbildern Korrektur geritten werden. Achtet auch darauf, ob die Pferde artgerecht gehalten werden: in großen luftigen und hellen Boxen, mit täglichem Weide- oder
Paddockgang und Kontakt zu Artgenossen. Die Pferde und Ponys sollten einen gepflegten
Eindruck machen (glänzendes Fell, guter Futterzustand, kein Satteldruck). Ob es den Pferden gut geht, erkennt man auch daran, dass alle eine passende und gepflegte Ausrüstung haben.
Was sollte man machen, wenn der Unterricht schlecht ist und die Pferde nicht gut geritten, bzw. versorgt werden?
Die Pferde sind Euer Sport- und Freizeitpartner und sollten gut behandelt werden. Je weniger Menschen schlechte/ unqualifizierte Reitanlagen und Ferienhöfe besuchen, desto eher gibt es in Zukunft weniger unzufriedene Schulpferde als heute. Außerdem spart Ihr Zeit und Kosten, wenn Ihr nicht auf schlecht ausgebildeten Pferden reitet und bei unqualifizierten Reitlehrern Unterricht nehmt. Denn leicht lernt Ihr falsche Dinge, die hinterher wieder mühsam korrigiert werden müssen. Unser Rat: Fahrt lieber ein paar Kilometer weiter oder gebt pro Stunde ein paar Euro mehr aus, um die passende Reitschule oder den passenden Ferienhof zu finden.
Was sagt das FN-Kennzeichnungssystem für Vereine und Betriebe aus?
Damit die Suche nach dem passenden Reitstall/ Ferienhof noch einfacher wird, hat sich die
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) ein neues Kennzeichnungssystem für Betriebe und Vereine ausgedacht. Auf dem FN-Schild erkennt man auf den ersten Blick, um was für einen
Pferdesportbetrieb es sich handelt (z.B. Ferienbetrieb, Reitschule Westernreiten, Fahrschule usw.). Die FN-Kennzeichnung beweist auch, dass hier die Pferde artgerecht gehalten werden. Außerdem zeigt sie nicht nur das Angebot eines Betriebs, sondern auch seine Qualität. Ein bis fünf Punkte auf den Schildern der Schulen zeigen das Ausbildungsniveau von 1 bis 5 aufsteigend. Beispiel: Eine FN-geprüfte Reitschule mit einem Punkt hat mindestens vier Schulpferde mit Ausbildungsstand für die Motivationsabzeichen (Kleines Hufeisen usw.), einen umzäunten Reitplatz oder eine Reithalle, Möglichkeit für Ausritte, der Leiter ist mindestens Trainer C, es werden Lehrgänge und Prüfungen für Reitpass, Reiternadel und Hufeisen angeboten. Natürlich gibt es auch geeignete Betriebe, die noch nicht FN-Mitglied sind. Die geprüften Betriebe garantieren aber eine empfehlenswerte Qualität in Sachen Reitunterricht und Pferdehaltung.
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