Reiterferien im Allgäu

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Reitausbildung

Wagemutige Anfänger jeden Alters, "Wiedereinsteiger", passionierte Reiter und auch reitlustige Eltern bekommen zusammen mit ihren Sprösslingen eine Vielzahl verschiedener Reitmöglichkeiten geboten.

Hoch zu Ross können große und kleine Pferdenarren ihrem Hobby in der unbelasteten Natur frönen. Dazu stehen auf zahlreichen Reithöfen und Pferdepensionen Pferde aller Rassen und Stockmaße zur Verfügung – Ponyreiten für die Kleinsten inklusive.

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Es gibt mehrere Reitweisen, die aus verschiedenen Gegenden und Kulturen stammen. Der heutige Reiter hat meist die Möglichkeit, aus mehreren Reitweisen diejenige zu wählen, die ihm und seinem Pferd am meisten liegt.
Englische Reitweise
Englische Reitweise ist die Reitweise, in der die meisten Turniere ausgerichtet werden. Kennzeichend für diese Reitweise ist der stetige Kontakt der Reiterhand zum Pferdemaul sowie das ständige Treiben des Pferdes. Vom Pferd wird eine versammelte Haltung mit gerundetem Hals verlangt. Diese Reitweise ist für schnelles Geländereiten über Hindernisse, für Springen und für Dressur geeignet. Die bevorzugte Pferdrasse ist der hochblütige Warmblüter mit flachen, schnellen Gängen. An Ausrüstungsgegenständen findet der flache englische Sattel und ein Zaum mit verschiedenen Formen der Wassertrense sowie meist einen angelegten Nasenriemen Verwendung. Die Bezeichnung ist von den Westernreiter zur Unterscheidung ihres eigenen Reitstils aus den USA übernommen worden, obwohl die in England praktizierte, gelände- und sprungorientierte Reiterei zumindest in "natürlicher Haltung" erfolgt, und daher mit zumindest der Dressur nach deutschem System nicht nahe verwandt ist.
Westernreitweise
Westernreitweise ist der Reitstil der amerikanischen Cowboys. Auffallend ist der einhändig geführte, im Idealfall ständig lockere Zügel und die übrigen Hilfen, die nur kurz, signalartig, gegeben werden. Das Pferd lernt, diese Befehle auszuführen, bis ein neuer Befehl kommt. Die Haltung des Pferdes ist entspannt, mit meist gesenktem Kopf. Auch der Sitz des Reiters ist locker, und alle Gangarten werden ausgesessen. Die Westernreitweise ist eine Arbeitsreitweise der amerikanischen Rinderhirten, deshalb ist sie darauf ausgerichtet, dass Pferd und Reiter ganztags in langsameren Tempo kräftesparend unterwegs sein können. Der Westernsattel ist schwerer als der englische Sattel, aber er verteilt das Gewicht gleichmäßiger auf dem Pferderücken. Für den Reiter ist der Sattel mit vorderen und hinteren Sitzpauschen und breiten Steigbügeln sehr bequem. Die Westernzäumung ist ohne Nasenriemen. Beim ausgebildeten Westernpferd wird eine Kandarenzäumung („bit“) verwendet. Für junge Pferde gibt es dünne Wassertrensen („snaffle“) aus rostendem und daher zum Kauen anregenden Eisen und gebisslose Zäumungen wie die klassische Hackamore.
Leichte Reitweise
Leichte Reitweise bezeichnet eine Methode, die von Ursula Bruns für Freizeitreiter entwickelt wurde. Sie beinhaltet Elemente aus der Western- und verschiedenen anderen Reitweisen, die besonders geeignet ist, entspannte Geländeritte zu unternehmen. Das durchdachte Schulungssystem in dieser Reitweise macht das Reiten und Lernen auch für erwachsene oder ängstliche Reitanfänger leicht.

 

 

 
 
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