Reiterferien im Allgäu

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Wanderreiten mit oder ohne eigenem Pferd E-Mail
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Das Wanderreiten/Fahren ist im Allgäu besonderst attraktiv geworden. Berge, noch wilde Bachläufe, Seen, Wälder und viel unberührter Natur. Das sind nur einige Punkte, warum diese Region zu einem so beliebten Wanderreitgebiet geworden ist.

Es hat sich bereits ein fast flächendeckendes Netz an Wanderreitstationen gebildet, so dass man auch über mehrere Tage hinweg täglich bequem eine andere Wanderreitstation anreiten kann. Der bunte Mix der einzelnen Stationen ist von ganz unterschiedlicher Ausstattung und Führung, was die Sache sehr abwechslungsreich und interessant für Reiter und Pferd macht.

Viele der Stationsbetreiber sind selbst passionierte Wanderreiter oder Führer und kennen die schönsten Fleckchen in der Gegend, wo man rasten und die wunderschöne Natur genießen kann; und das zu jeder Jahreszeit. Die besten Angebote finden Sie hier

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Im Mittelalter reisten Vornehme und Wohlhabende zu Pferd ähnlich wie heutige Wanderreiter, im Unterschied zum gemeinen Volk, Mönchen und Studenten, die zu Fuß gingen. Jahrhundertelang waren Reisen zu Pferd nichts besonderes. Selbst Goethe pflegte zu unterschiedlichsten Anlässen lange Strecken im Sattel zurückzulegen – und schrieb: Laßt mich nur auf meinem Sattel gelten!/ Bleibt in euren Hütten, euren Zelten!/ Und ich reite froh in alle Ferne,/ über meiner Mütze nur die Sterne. Als berühmtester Wanderreiter gilt der Schweizer Aime Tschiffely, der 1925 aus Buenos Aires, Argentinien 10.000 Meilen nach Washington DC, USA, ritt und über den alle Zeitungen berichteten. In den Zeiten, da die Massenmotorisierung sich durchsetzte, galt dies als Sensation. Und auch heute werden Wanderreiter von Zeitgenossen oft ungläubig angeschaut, dass „so etwas noch möglich ist“.
In der Regionen Allgäu/Schwaben wird „Wanderreiten ohne Gepäck“ auf markierten Strecken von Hof zu Hof angeboten. Das Gepäck wird mit dem Auto von Quartier zu Quartier transportiert. Gepäckmitnahme per Auto ist unter Wanderreitern zwar verpönt (Anspruch der umweltfreundlichen Fortbewegung sowie der Unabhängigkeit), wird aber in Maßen unter der Zielsetzung „Schonung des Pferdes“ akzeptiert.
Geführte Ritte werden von Wanderrittführern angeboten, größtenteils von Wanderreitstationen aus. Diese stellen zumeist auch ausgebildete Wanderreitpferde und auch die benötigte Ausrüstung. Sattelfestigkeit oder das Absolvieren eines Einführungskurses wird dabei vorausgesetzt. Teilweise ist es auch möglich mit eigenen Pferden teilzunehmen. Diese Ritte variieren in den Inhalten je nach Veranstalter von „all-inclusive Schlemmerritten mit Fünf-Sterne-Hotelübernachtung“ bis hin zu übernachtungen in der freien Natur. Leistungsumfang, Ausbildungsniveau der Rittführer und der Pferde, Preise und Qualität unterscheiden sich erheblich, weshalb die Rittbeschreibung (Ausschreibung) genau beachtet werden sollte.
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